Polyommatus coridon
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Re: Euphydryas aurinia und Mahd - mal wieder :)

Hallo Stefan,

vielen Dank für deine Antwort! Wie immer - meine Beobachtungen gelten nur für Feuchtlebensräume und sind auf die Trockenstandorte nicht übertragbar.

Da die Raupen zum Beobachtungszeitpunkt wahrscheinlich bereits seit ca. 1-2 Wochen aktiv waren, wäre es theoretisch möglich, dass sie in größeren Gruppen (Überwinterungsgespinste) überwintert haben, sich aber bis zum Zeitpunkt der Beobachtung bereits vereinzelt hatten. Ich halte dies aber für sehr unwahrscheinlich, da ich an vielen Stellen kleine Gespinste mit wenigen Häutungsresten und Kotballen fand. Ich vermute, dass die Larven in diesen überwintert und sich direkt nach Beendigung der Überwinterung gehäutet haben. Von dort aus haben sie sich dann weiter in die Fläche verteilt und so fast jeden Teufelsabbiss in der Umgebung mit 2-3 Raupen besetzt.

In einem weiteren, komplett gemähten Habitat konnten wir am vergangenen Freitag ebenfalls weit über 100 Raupen beobachten. Hier war eine vergleichbare Verteilung der Raupen in Kleingrüppchen vorhanden. Interessant war, dass in einer kleinen Senke, die nicht so gut ausmähbar und die Vegetation etwas höher (ca. 10 cm) war, eine Konzentration an Raupen zu finden war, obwohl die Pflanzen hier recht feucht standen. An dieser Stelle fanden sich also größere Gruppen, da die Gespinste bei der Herbstmahd anscheinend nur in geringerem Maße von den Mähern erwischt wurden. Ob man einen Verlust von Raupen durch die tiefe Mahd vermuten kann, ist für mich trotzdem fraglich, da die Mahd (und nachfolgende Schritte) m. E. eher zu einer (homogeneren) Verteilung der Raupen auf der Fläche, aber nicht zu ihrem Verschwinden führt.

Viele Grüße Thomas

Beiträge zu diesem Thema

Euphydryas aurinia und Mahd - mal wieder :) *Foto* Bestimmungshilfe
(wieder) ein toller Beitrag! Danke Thomas! *kein Text*
Re: Euphydryas aurinia und Mahd - mal wieder :)
Re: Euphydryas aurinia und Mahd - mal wieder :)