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Forum 2: Alles außer Bestimmungsanfragen

Re: Mulchen zur Bekämpfung der Herbstzeitlosen in Naturschutzgebieten

Hallo Andreas,

das Problem mit den Herbstzeitlosen gibt es auch in vielen (Naturschutz-)Gebieten Baden-Württembergs. Ich bin nicht so tief in der Thematik drin, als dass ich sagen könnte, an was die Zunahme der Herbstzeitlosen liegt. Ich kann nur vermuten, dass sie zum einen früher selektiv bekämpft wurde und zum anderen wahrscheinlich jahreszeitlich frühe Nutzungen (z. B. Vorweide, frühe Mahd) ein zu starkes Aufkommen verhinderten. Wenn man das Mulchen auf diejenigen Bereiche beschränkt, die am stärksten von der Herbstzeitlosen betroffen sind, und die anderen Bereiche ausspart, dürfte es für die betroffenen Arten keine Probleme geben. M. E. gilt immer Habitatschutz vor Individuenschutz.

Ohne sinnvolle Verwertungsmöglichkeit des anfallenden Mahdguts, also keine Entsorgung als Grünschnitt oder wegen der Problempflanzen sogar als "Sondermüll", wird man langfristig große Probleme bekommen, die notwendige Flächengröße und -anzahl, die für das Überleben unserer Tagfalterarten notwendig ist, zu erhalten (aus finanziellen Gründen). Das sollte also oberstes Ziel sein. Und natürlich ist das alles landwirtschaftliche Nutzung, ohne diese gäbe es ja die meisten Arten bei uns gar nicht, wenn die Form auch eine extensive und heutzutage (ohne Förderung) nicht mehr auskömmliche ist.

Viele Grüße Thomas

Beiträge zu diesem Thema

Mulchen zur Bekämpfung der Herbstzeitlosen in Naturschutzgebieten *Foto*
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