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Forum 2: Alles außer Bestimmungsanfragen

Re: Rückgang der meisten Tagfalter

Hallo Micha und alle,
hab da auch öfters drüber nachgedacht. Was wirklich verbindliches habe ich nicht gefunden in der Literatur. Klar ist, und wird auch meist als erstes Argument gebracht, daß der Wandel der Landnutzung zum Rückgang heute ausgestorbener oder seltener Falter beigetragen hat. Da gibts keine fixen Wendepunkte, sondern ist ein beständiger Prozess, der seit mindestens 200 Jahren andauert. Ein paar "Wegmarken" in diesem Prozess waren wohl Mechanisierung der Landnutzung. Einführung der nachhaltigen Forstwirtschaft(18te Jahrhundert). Einführung der mineralischen Düngung, Flurbereinigung, Einführung von Pestiziden und Herbiziden, züchterische Entwicklung von Hochertrags- Milch- und Fleischvieh (spätestens zu diesem Zeitpunkt wurden magere Mähwiesen überflüssig)
Für unsere Lichtwaldfalter musst Du weit zurückblicken, 200 Jahre und mehr, um deren Optimalphase zu finden, unsere Wiesen- und Weidenfalter haben sich vielleicht noch 100 Jahre länger in guten Beständen halten können.
In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts, denke jetzt an NRW, gab es noch Meldungen von vielen heute verschwundenen Arten, an vielen Orten.
Doch schon da waren die Metapopulationsstrukturen zerstört, vielfach nur noch isolierte Reliktpopulationen vorhanden. der Rückgang setzte schon viel weiter zurück ein.
Zu dem Begriff "lokal vorkommende Arten". Das sind in meinen Augen auch nur isolierte Reste einer ehemals verbundenen Gesamtpopulation, denn wie soll ein und dieselbe Art an verschiedenen Stellen in Europa lokal vorkommen, ohne dort jeweils eine eigene Art auszubilden. (Bei Dispersionsweiten bei vielen dieser "lokalen" Falter von unter 1km bis max. 10km)
Gruß
Volker

Beiträge zu diesem Thema

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