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Forum 2: Alles außer Bestimmungsanfragen

Re: EPS-Bekämpfung per Hubschrauber im Ostalbkreis - offener Brief an den Landra

Hallo Erwin,

ein solches Schreiben habe ich mir von einem Fachmann, wie Du es für mich und sicherlich für jeden hier im Forum bist, gewünscht, großen Respekt!

Wie Du sicherlich vernommen hast, habe auch ich an alle möglichen Instanzen geschrieben und bin sogar bei der hiesigen Naturschutzbehörde persönlich vorstellig geworden. Möglicherweise habe ich, wie mir eingeräumt wurde, etwas abwenden können, was anfangs angedacht war, nämlich - ich erwähnte es hier im Forum schon mal - der Einsatz von Karate Forst, womit man auf lange Sicht hin womöglich alles nieder gemacht hätte. Sicherlich ist das Biozid Bacillus thuringiensis ebenso zu verteufeln, jedoch baut sich das nach meinen Informationen schneller in der Umwelt ab. Nichtsdestotrotz wäre es natürlich besser, man würde endlich auf diese Gifte komplett verzichten, was aber wohl reines Wunschdenken ist. Denn die Entscheidungsträger, das zeigt sich immer wieder, sind einfach nicht zu überzeugen davon, dass es endlich an der Zeit ist, sein Gehirn einzuschalten und eher auf verträglichere Methoden, sprich Absaugen von Nestern des EPS usw., zurückzugreifen. Angesichts des vielzitierten Insektensterbens ist eine solche Vorgehensweise alles andere als intelligent. Ich frage mich manchmal, ob Poliker, die das entscheiden, wirklich noch eins und eins zusammenzählen können. Es liegt doch auf der Hand, und das hast Du eindrucksvoll beschrieben, dass hierdurch weitere, unvorstellbare Insektendezimierungen eingeleitet werden, die, wenn überhaupt, wahrscheinlich erst nach Jahrzehnten wieder ausgeglichen werden können. Unter dem Deckmantel des Bevölkerungsschutzes und des Erhalts des "Lebensraumes Eiche", wie selbst hier von der Fachbehörde für Naturschutz in Hannover immer wieder behauptet wird, wird nach wie vor munter drauf losgespritzt, egal ob dort hochgradig gefährdete Arten vorkommen und koste es was es wolle. Heute ist es der EPS, morgen die Eichenfraßgesellschaft. Ich bin es unterdessen leid, mir diese Kommentare vonseiten der Behörden anzuhören, dass insbesondere der Schutz der ansässigen Bewohner im Vordergrund stehe. Unsere derzeitige Untersuchung über den hier im Drömling vorkommenden Nymphalis xanthomelas hat sicherlich dazu beigetragen, dass wir, Hilger Mehlau und ich, die Behörde - zumindest etwas - davon überzeugen konnten, dass nicht das gesamte Gebiet des Drömlings als Bekämpfungsareal ausgewiesen wurde. Bleibt zu hoffen, dass es auch so gehandhabt wird, wie man es uns zugesichert hat. N. xanthomelas expandiert zurzeit genau in die Gebiete, die nun dieses oder nächstes Jahr beflogen werden sollen. Ich zweifle echt manchmal am Verstand dieser Leute.

Viele Grüße,
Wolfgang

Beiträge zu diesem Thema

EPS-Bekämpfung per Hubschrauber im Ostalbkreis - offener Brief an den Landrat
Re: super super super super super *kein Text*
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gut, aber zu lang
Re: alle Verantwortlichen lesen ohnehin nur das, was sie lesen wollen
Re: alle Verantwortlichen lesen ohnehin nur das, was sie lesen wollen
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Re: Veto!
Jedem das seine
Re: Veto!
Re: In der Kürze entstehen Missverständnisse
Ganz klar - die beiden Dinge stehen nicht gegeneinander. BG, BOB *kein Text*
Re: gut, aber zu lang - dem stimme ich zu, und ...
Re: gut, aber zu lang?
Re: EPS-Bekämpfung per Hubschrauber im Ostalbkreis - offener Brief an den Landra
Re: Danke Sascha für den Hinweis. VG Wolfgang *kein Text*
Richtig, es eilt hier. Kein Bauchmiezeln - dafür Inhalte! VG, BOB *kein Text*
Re: EPS-Bekämpfung per Hubschrauber im Ostalbkreis - offener Brief an den Landra
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