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Forum 2: Alles außer Bestimmungsanfragen

Re: Mit Raupen gegen giftiges Jakobskreuzkraut

Hallo Bernhard,

Im Raum Monschau/Simmerath gibt es den Jakobskrautbär (noch) nicht.

aber in Schleiden und Aachen ist er schon längst angekommen. Daher ist es nur eine Frage der Zeit bis er dort ist.

andere Frage : habt ihr die Möglichkeit mit Heißwasser zu arbeiten? Gerade wenn es etwas großflächige zusammenhängende Flächen sind, dann kann man die Pflanzen auch mit ca.- 60-80°C verbrühen. die Methode ist allerdings ist in der Durchführung eine "Schweinerei"(für den Menschen). Die Pflanzen lassen sich danach leichter entfernen und man kann dann gleich die gewünschten Pflanzen einsäen. Sonst fallen mir nur noch andere thermische Verfahren, wie z.B. die Verwendung von Infarotgeräten ein.

Ja, das Springkraut ist genau so wie der chinesische Knöterich oder der Riesenbärenklau eine Strafe für sich ;)

Es gab vor vielen Jahren auch Versuche mit schwarzer Folienabdeckungen, die gegen den Knöterich vielversprechend aussahen.

Ich würde auf diesen sensiblen Flächen ganz gezielt das Saatgut von den gewünschten Pflanzen im Laufe des Jahres gewinnen und direkt nach dem Entfernen der "nicht gewünschten Kräuter" wieder dort einsäen. Wenn man die Aussaat selber vornimmt, dann ist es nicht vom Zufall abhängig ob der Samen den Boden erreicht und auskeimen kann. So wird die Flora der einzelnen Wiesen nicht verfälscht und durch einen hohen Konkurrenzdruck lassen sich die Pflanzen zurückdrängen. Ohne ein gezieltes/gesteuertes Pflanzenmanagement auf diesen Bergwiesen verschwinden langsam wachsende Kräuter zu schnell und gerade das Springkraut bzw. Jakobskreuzkraut lässt sich dann dort kaum stoppen...

viel Grüße

Monika

Beiträge zu diesem Thema

Mit Raupen gegen giftiges Jakobskreuzkraut
Re: Mit Raupen gegen giftiges Jakobskreuzkraut
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Tyria jacobaeae. *Foto*
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