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Forum 2: Alles außer Bestimmungsanfragen

Re: verursachte Kosten EPS’s /Bottrop - und was sagt der BUND dazu?

Hallo Erwin,

"

das ist schon unerhört! Die von mir wiederholt öffentlich vertretene Position finden Sie hier wiedergegeben: https://www.bund-nrw.de/meldungen/detail/news/bund-kritisiert-praeventiven-biozid-einsatz-gegen-eichenprozessionsspinner/.

Ich hoffe, das sorgt für Klarheit.

Wegen der Vollständigkeit:

Zitat (WAZ; Lokalseite Bottrop 3; 11.05.2019): " Selbst die Naturschützer sehen keine Alternative zum Gifteinsatz- in engen Grenzen. So fordert Dirk Jansen, der NRW-Geschäftsführer des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), im Sommer den punktgenauen Einsatz des Giftes."

Zitat (WAZ; Lokalseite Bottrop 3; 15.10.2019) " Selbst die Naturschützer sehen keine Alternative zum Gifteinsatz- in engen Grenzen. So fordert Dirk Jansen, der NRW-Geschäftsführer des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), im Sommer den punktgenauen Einsatz des Giftes."

Beide Zitate sind absolut identisch. "Keine Alternative" und "eine Forderung" ist für mich eine Befürwortung. Ich habe damals auch hier im Lepiforum und auch analog auf diese Forderung aufmerksam gemacht. Aber solange die entsprechenden Personen bei den Zeitungen keine Gegendarstellungen erzwingen, nützt es der Sache sehr wenig. Der normale Zeitungsleser wird nicht die aufgestellten Thesen von der Zeitung an der Originalquelle überprüfen und glaubt auch an der Richtigkeit der Zeitung. Die Einstellung " Wir reden nicht mit der Zeitung, da sie es sowieso nur falsch oder verdreht veröffentlicht" ist hier, nach meiner Meinung, fehl am Platz. Und ich wette, wenn kein Einspruch vom BUND kommt, dass dann die Aussage im nächsten Frühjahr noch ein drittes Mal veröffentlich wird. Das Problem ist wohl, das die Redakteure der Zeitungen das Thema EPS so unwichtig halten, dass sie keine eigene Recherche mehr betreiben, sondern nur das "wiederkäuen" was die Mitarbeiter des Grünflächenamtes erzählen und deren Informationspolitik hat nur das eine Ziel, das Spritzen als unumgängliche positive Maßnahme zu verkaufen.

Auch im Radio WDR2 wurde die Aussage im Vormittagsradio so wiederholt, da leider die Redakteure in der Regel nur das Vorlesen/ Kommentieren, was in der Zeitung an dem Tag zum Thema gemacht wurde.

Ich habe im Sommer mehrere Leserbriefe an die Zeitung geschrieben und habe mit verschiedene Politiker in Bottrop an Straßenständen gesprochen und auch jeweils auf die Kosten hingewiesen. Damals habe ich keine direkte Reaktion bewirkt. Trotzdem glaube ich, dass das nicht ganz nutzlos war, da jetzt die Kosten teilweise zum ersten Mal veröffentlicht werden. In Bottrop werden die vom Grünflächenamt verwendeten Spritzmittel (alle Spritzmittel, nicht nur gegen EPS) wohl unter dem Punkt Verbrauchsmittel im Haushalt verbucht. Der Etat liegt hier nach Aussage eines Politikers bei 350000€ (Bottrop). Vielleicht wachsen die Ausgaben für die Bekämpfung des EPS den Städten im Ruhrgebiet auch nur einfach "über den Kopf", den schließlich sind die Städte hier finanziell absolut am Ende.

Immerhin wird in der WAZ jetzt schon mal erwähnt, dass das Spritzen von Insektiziden umstritten ist und das man vielleicht auch noch Nistkästen aufhängen könnte. Also liebe Leute, schreibt, twittert usw. die Zeitungen/Medien an und sagt Eure Meinungen laut, frei nach dem Motto "ein stetiger Tropfen höhlt auch einen Stein aus" ;)
Nur so können wir etwas bewirken.

viele Grüße
Monika

Beiträge zu diesem Thema

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Re: verursachte Kosten EPS’s /Bottrop - und was sagt der BUND dazu?