Polyommatus coridon
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Forum 2: Alles außer Bestimmungsanfragen

Re: Danke für den Hinweis!
Antwort auf: Danke für den Hinweis! ()

Hallo Tina,

Waldkauz und Waldohreule finden grade sich quasi überall - auch in Städten und Stadtparks. Auch Schleiereule hat in den letzten beiden Jahren sehr stark im Bestand zugenommen, Uhu ebenfalls, aber aus anderen Gründen.

2018, 2019 und wohl auch 2020 waren/sind Mäusejahre und da haben im Grunde alle Eulen erstmal Rückwind und brüten mehrfach im Jahr (z.T. sogar in "Schachtelbrut" - das Weibchen brütet in einem neuen Nest bereits wieder, während das Männchen die halbflügge Brut im alten Nest allein versorgt). Auf diese Weise hat sich Schleiereule in den letzten Jahren sehr gute erholt und findet sich inzwischen gewiss auch in der Feldmark rund um Hannover. Da wir keine Schneedecke hatten, gab's bei Eulen auch keine Hungertoten oder Hungerflucht.

Aber Du hast schon Recht, Gewölle von Turmfalken und Schleiereulen (bzw. Waldkauz und Waldohreule) sollten sich in der Konsistenz kaum unterscheiden. Alle fressen Mäuse und es sind sicher die vorverdauten Fellreste, die für die Motten von Interesse sind. Das insbesondere Schleiereulen-Gewölle als Futtersubstrat bekannt sind, liegt eventuell an der Nähe zu menschlichen Behausungen und der Handhabbarkeit dieser Gewölle. Dieters Hinweis auf Uhu ist natürlich richtig - es gibt inzwischen kaum einen Steinbruch ohne Uhu. Mäuse sind dem zu klein, dafür nimmt er Ratten und natürlich Vögel aller Art und Größe. Federn und Fell sind aber Motten bestimmt gleich lieb. Viele Motten entwickeln sind auch in Nestern und da sind Federn Baustoff.

@ Dieter, insgesamt ein spannender Gedanke und danke für die Info! Ich werde mich wohl mal um Gewölle bemühen müssen.

Beste Grüße, Frank

Beiträge zu diesem Thema

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