Polyommatus coridon
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Forum 2: Alles außer Bestimmungsanfragen

Re: Aglais urticae
Antwort auf: Re: Aglais urticae *Foto* ()

Hallo Horst,

Nun finde ich ihn aber doch regelmäßig hier im Süden Österreichs, noch dazu an einem recht warmen Fleck umgeben von Weinbergen. Scheint eine wärmeresistente Rasse zu sein.

nein, so einfach ist es nicht. A. urticae ist ein Dauerwanderer. Er fliegt im Spätherbst und im zeitigen Frühjahr aus höheren Lagen in tiefere. Da legen die Weibchen Weibchen Eier und dann schlüpft im Mai eine weitere Generatiuon (vor zwei Wochen sind auch in der Oberrheinebene welche geschlüpft). Die verschwinden dann meist schnell wieder ins Gebirge, eben weil es ihnen im Mai im Tiefland zu warm wird. Nun gibt es aber auch mal Kälteperioden im Mai (wie letztes Jahr). Da legen die Weibchen Weibchen dann eben zwangsläufig auch im Tiefland ab, von den Temperaturen her passt's ja. Das gibt dann eine Nachfolgegeneration im Juni/Juli, die dann ihrerseits wieder abwandert oder aber, was im Frühsommer häufiger der Fall ist, inaktiv übersommert. Sie suchen sich einfach für einige Wochen ein kühles Plätzchen. Wenn sie die Übersommerung im August wieder abbrechen, können die auch wieder ins Gebirge ziehen oder, weil es gerade kühler ist, nochmal im Tiefland ablegen. Daher sieht man auch im Hochsommer in manchen Jahren immer mal wieder frische Falter auch in warmen Lagen. In anderen Jahren hingegen gar keine.

Zwei Individuen, einer hat nur einen Fühler:

Das bringt ihn um die Möglichkeit, das Gleichgewicht zu halten. Er wird wohl dableiben müssen, auch wenn's ihm zu warm wird.

Viele Grüße
Jürgen

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