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Forum 2: Alles außer Bestimmungsanfragen

Re: Wald Nacht Leuchten Falle Gesetz Verordnung

Hallo Thomas,

Das Aufhängen muss darüber hinaus den naturschutzrechtlichen Einschränkungen und Genehmigungen Rechnung tragen.

Die naturschutzrechtlichen Regelungen lassen wir mal für diese Diskussion aussen vor und behandeln das später.

Aber zurück zum Betretungsrecht. Abhängig von den Waldgesetzen der einzelnen Bundesländern ist dies keineswegs für alle und immer zulässig. Es ist die Ausnahme und es ist ausdrücklich nur zum Zwecke der Erholung gedacht. Jede andere Tätigkeit bedarf der Zustimmung und leider gehören dazu auch wissenschaftliche Arbeiten usw. soweit sie nicht hoheitlich, z. B. durch die Naturschutzbehörde, angeordnet wurden.

Und genau da sehe ich eine falsche Interpretatation der Gesetzeslage! Alles was nicht verboten ist, ist erlaubt, oder? Es hätte also dieses Paragraphen im Prinzip nicht bedürft! Ob der Erholungssuchende nun auf der Waldwiese den Mond beobachtet, seiner inneren Eingebung nach dem Feng Shui folgt, oder eben auch Schmetterlinge zählt, ist in diesem Zusammenhang bedeutungslos!!

Nur in Niedersachsen ist das Betreten des Waldes in der Nacht verboten! Oha, vorsicht ihr Niedersachsen (Thomas, Tina), ihr könntet mit behördlicher Duldung erschossen werden! Oder nicht? (Hier ist die Definition des Waldes zu beachten.)

Jede andere Tätigkeit bedarf der Zustimmung und leider gehören dazu auch wissenschaftliche Arbeiten usw. soweit sie nicht hoheitlich, z. B. durch die Naturschutzbehörde, angeordnet wurden.

Ja, auch hier muss ich mal nachfragen: Was verstehtst Du darunter und wo siehst Du die Abgrenzung zur Erholung? Und warum müssen wissenschaftlichen Arbeiten immer von der (Naturschutz-)behörden angeordnet gewesen sein? Wo ist dieses Qualitätsmerkmal dokumentiert/nachlesbar?

Mit diesen dann privatrechtlichen Verträgen ergeben sich mehr oder weniger weitreichende Rechte für den Pächter. Auf dem Hochsitz kann also der Waldbesitzer oder ein Pächter sitzen. Was die Polizeigewalt anbetrifft, so gibt es neben den Förstern mit hoheitlichen Befugnissen auch eine ganze Reihe ohne solche und darüber hinaus Forstschutz- und Jagdschutzbeauftragte mit eingeschränkten Befugnissen.

Ist mir doch Wurscht, wer auf dem Hochsitz sitzt! Ich kann mir auch eine Warnleuchte auf den Kopf montieren. Was, bitte schön, tangiert hier die Rechte des Betretens des Waldes. (Ausser natürlich in Niedersachsen in der Nacht, tut mir leid, Thomas und Tina)?
Grundsätzlich bin ich für eine Verständigung zwischen den naturschutzinteressierten Beteiligten, leider beanspruchen einzelne beteiligte Personen den Wald in der Nacht für sich allein! Inakzeptabel! Mein diesbezügliches mehrfaches Angebot wurde abgelehnt! Ich denke, der Gesetzgeber (von uns gewähltes Parlament!) will das so nicht!

Ja, schwierig. Aber in diesem Fall hat der Jagdpächter eindeutig seine Befugnisse überschritten! Oder wie siehst Du das, Thomas, quasi als Förster (https://www.n-tv.de/wissen/Eichenprozessionsspinner-ruecken-vor-article20481364.html)

Der Königsweg ist also die rechtzeitige Information und Abstimmung mit den Waldbesitzern, wenn man solche unschönen Gegebenheiten ausschließen möchte.

Hmmh, wo erkenne ich, wer der Waldbesitzer ist? Der Jagdpächter hat in diesem Zusammenhang überhaupt keine Weisungsbefugnisse? Es sei denn, man wollte vorsätzlich die Jagd behindern oder das Wild vergrämen (Paragraphen sind bekannt)? Davon kann bei der entomologischen Forschung, speziell in der Dämmerung, keine Rede sein!

Ja, bin gespannt auf ein fachliches Urteil.

Viele Grüße, Hartmuth.

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