Polyommatus coridon
Lepiforum: Bestimmung
von Schmetterlingen
(Lepidoptera)
und ihren
Praeimaginalstadien
[Home] [Impressum] [Datenschutzerklärung]
Foren: [1: Bestimmungsfragen (Europa)] [2: Alles außer Bestimmungsfragen] [3: Außereuropäische Arten - Non-European Species] [Test]
Archive Forum 2: [#2 (bis 2017)] [#1 (bis 2013)] Archive Forum 1: [#7 (bis April 2019)] [#6 (2016-2018)] [#5 (2012-2016)] [#4 (2010-2012)] [#3 (2007-2010)] [#2 (2006-2007)] [#1 (2002-2006)]
Bild- und Informationssammlungen: [Bestimmungshilfe] [Schütze (1931): Biologie der Kleinschmetterlinge (Online-Neuausgabe)] [Glossar] [FAQ]
Verein: [Lepiforum e.V.] [Chat (nur für Mitglieder)]

[Hinweise zur Forenbenutzung]     [Forum User Instructions]     [Indications pour l'utilisation des forums]     [Indicaciones para el uso de los foros]     [Avvisi per l'utilizzo dei fori]     [Советы по использованию форума]     [Pokyny k použití fóra]     [Általános tudnivalók a fórum használatához]     [Wskazówki korzystania z forum]

Forum 2: Alles außer Bestimmungsanfragen

Re: Biston betularia: Mal wieder etwas zur Evolution

...in Youtube befindet sich ein Beitrag eines Bibelgläubigen, der die Evolution anzweifelt, weil ungiftige Tiere die Warnfarben giftiger Tiere nachahmen (Mimikry, z.B. Monarchfalter).
Wie soll plötzlich eine umfangreiche Gen - Mutation statt finden, dass ein unscheinbares Tier plötzlich (oder auch längerfristig) die Warnfarben eines anderen Tieres, welches durch Giftigkeit Überlebensvorteile bringt, annehmen kann.
Wie sollen die Gene wissen, wie andere, giftige Tiere bemalt sind?
In der Evolution gibt es aber viele Entwicklungsmöglichkeiten und eine neue Art kann auch dadurch entstehen, dass sich eine giftige Spezies in eine Ungiftige entwickelt und die Farben mehr oder weniger beibehält, weil diese ja Vorteile bringen...
Eine (meine) Theorie bei den Schmetterlingen ist dabei, dass ein Falter gezwungen wird, die Nahrungspflanze zu wechseln.
Die Gifte holen sich die Falter bekanntlich aus den Pflanzengiften, welche diese entwickelt haben, um möglichst nicht gefressen zu werden.
Die giftigen Falter haben dann dazu Warnfarben entwickelt, um ihrerseits nicht verwundet, bez. zu werden.
Werden nun Weibchen mit befruchteten Eiern aus bestimmten Gründen (vom Winde auf eine Insel verweht), weil die Wirtspflanze ausstirbt oder durch Gletscher (Eiszeit) abgetrennt, veranlasst, sich eine alternative (ungiftige) Wirtspflanze zu suchen, kann dadurch auf die Dauer eine neue Spezies entstehen.
Aber auch der Wandertrieb mancher Arten (z.B. Monarchfalter) spielt hier eine Rolle.
Vielleicht sind die Weibchen sogar in der Lage, ihren Nachwuchs (genetisch) noch zu beeinflussen, ihm etwas Informationen mitzugeben, mit der neuen Wirtspflanze zurecht zu kommen: "Friss dies, sonst sterben wir aus..."

Beiträge zu diesem Thema

Biston betularia: Mal wieder etwas zur Evolution
Re: Experiment bestätigt Lehrbuchbeispiel der Evolution -selber Beitrag v. 18.8.
Re: Experiment bestätigt Lehrbuchbeispiel der Evolution -selber Beitrag v. 18.8.
Re: Aber, die Doppel-Sendung erhöht die Chance auf Response :) *kein Text*
Danke, Ralf, das tröstet mich. Jetzt kann ich ruhig schlafen. :) BG, Eckard *kein Text*
Re: Biston betularia: Mal wieder etwas zur Evolution
Aha! - *kein Text*
An den Artikel wurde jetzt noch ein Absatz hinzugefügt, VG Peter *kein Text*
Hej Peter. - Wo bitte findet man den? - BG, Eckard *kein Text*
Der letzte Absatz
? ? ? ? ?
Änderung
Re: Änderung
Leute, lest doch erst mal den Originalartikel - nicht das, was irgendein
Re: Leute, lest doch erst mal den Originalartikel - nicht das, was irgendein