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Zum Noctua janthina/janthe Komplex

Liebe Kollegen!

Weiter unten kann man einige schöne Aufnahmen von Noctua janthina/janthe und einige Bemerkungen dazu einsehen. Ich bin aber erst jetzt dazu gekommen, den etwas älteren Beitrag von Friedrich Eckbert (31.8.06) zum Thema zu lesen http://www.lepiforum.de/cgi-bin/forum.pl?noframes;read=26818.

Ich möchte dazu vermerken:

Schon seit Jahren vertrete ich die Meinung, dass janthina und janthe keine eigenen Arten, sondern zwei ehemalige geographische Unterarten sind, die sich nach der Eiszeit durch ihre Weiterverbreitung zusammentrafen und heute grossflächig Hybridpopulationen bilden (und auch bei „Noctua tertia“ in Kleinasien dürfte dies der Fall sein). Die Bastardierung spielt sich aber nur zögernd, und ökologisch bedingt örtlich mit unterschiedlicher Intensität ab, weshalb noch sehr viele Individuen eindeutig als janthina oder als janthe aussehen.

Einerseits konnte auch ich mehrmals aus Eiern von sicheren janthe-Weibchen völlig typische janthina-Falter herauszüchten. Andererseits findet man in der Natur sehr häufig offensichtliche Übergangsformen, die ohne Zwang zu keiner der beiden Grundformen zugeordnet werden können.

Dies dürfte aber ganz genau auch bei den Goldeulen Diachrysia chrysitis und tutti der Fall sein.

Siehe dazu u.a.:
http://www.euromothnights.uw.hu
oder
http://www.european-moth-nights.ch.vu
(„1.EMN, Wissenschaftliche Bilanz 2004, deutsch“ sowie „2.EMN, Wissenschaftliche Bilanz 2005, deutsch“)

Mit freundlichen Grüsse,

Ladislaus RESER
Natur-Museum Luzern (Schweiz)

Beiträge zu diesem Thema

Zum Noctua janthina/janthe Komplex
HERZLICHEN DANK!!!
"Wahrheitsuche" in der Taxonomie