Polyommatus coridon
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Archiv 3 zu Forum 1

Klassischer Fall: Überlegenheit von Präparaten gegenüber Lebendfotos

Hallo Hartmuth,

Du lieferst hier ein wunderbares Argument für die Verwendung von Fotos präparierter Falter: In der Ruhestellung sind die auffälligen Hinterflügel von Noctua comes nicht zu erkennen, im Präparat dagegen ist alles problemlos sichtbar (und man kann, wenn nötig, auch noch die Unterseite anschauen).

Auch für die Lepiforum-Benutzer, die nicht sammeln, sollte so ein Bild in der Bestimmungshilfe sofort ein Hinweis sein, bei einem Falter dieser Artgruppe, den sie entweder gerade in natura vor sich haben oder beim nächsten, den sie draußen im Freiland sehen, auch die Hinterflügel zu betrachten. Den Falter kurz in ein Gläschen setzen und die Unterseite anschauen oder ihn mit einem Grashalm zu kitzeln, bis er die Flügel ausbreitet, reicht durchaus.

Gerade bei Noctua comes, die ja meistens nicht viel Zeichnung auf den Vorderflügeln hat und deshalb einen ziemlich nichtssagenden Eindruck macht, hat man als Determinator die meisten Probleme, wenn Fotografen den Falter nur abgelichtet haben, ohne ihn genau anzusehen, denn schon die Information "auffällige gelb/schwarze Hinterflügel" oder "eintönige graue / braune Hinterflügel" kann bestimmungsentscheidend sein (z.B. wenn auch Xestia castanea in Frage kommt).

Schöne Grüße und danke für diese willkommene Argumentationshilfe
Axel

Beiträge zu diesem Thema

Eine unbestimmte Noctuide! *Bild*
Möglicherweise Noctua comes
Noctua comes! Achtung - tote Falter! *Bild*
Klassischer Fall: Überlegenheit von Präparaten gegenüber Lebendfotos