Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Agonopterix Chironiella

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Elachistidae (Unterfamilie Flachleibmotten)
EU 01696 Agonopterix chironiella (CONSTANT, 1893)

1: Italien, Puglia, Gargano, Mt. St. Angelo, 540 m, leg. Raupe an Opopanax chironium 7. April 2016, e.l. 2. Mai 2016 (leg., cult. & det.: Peter Sonderegger, Foto: Peter Buchner)

Hinweis: drei hier bis zum 8. Februar 2020 eingestellte [Fotos] wurden zu Agonopterix olusatri verschoben: [Bestimmungskorrektur]



Diagnose

Männchen

1: Griechenland, Peloponnes, Kalavryta, 800 m, leg. Raupe an Opopanax chironium 29. Mai 2019, e.l. 26. Juni 2019 (leg., cult. & det.: Rudi Seliger, conf. & Belegfoto: Peter Buchner)

[Hinweis: Der bis 5. September 2019 hier gezeigte Beleg gehört zu Agonopterix olusatri und wurde dorthin verschoben]


Erstbeschreibung

CONSTANT (1893: 392-394) [nach Copyright-freien Scans auf www.biodiversitylibrary.org]

Im Folgejahr hierzu erschienene Abbildung

CONSTANT (1894: pl. 11 fig. 4) [nach Copyright-freiem Scan auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Nahrung der Raupe

CONSTANT (1893) fand die Raupen in Südfrankreich an der Heilwurz.



Weitere Informationen

Etymologie (Namenserklärung)

Die Art ist nach ihrer Raupennahrungspflanze - Opopanax chironium - benannt.


Andere Kombinationen


Taxonomie und Faunistik

BUCHNER & CORLEY (2019) stellen fest, dass die meisten der unter dem Namen "Agonopterix chironiella" gemeldeten oder gesammelten Tiere nicht zu der von CONSTANT (1893) aus den Alpes-Maritimes in Südostfrankreich beschriebenen Art passen. Nach dieser Abtrennung der Tiere als Agonopterix olusatri verbleiben für die "echte" A. chironiella als Fundorte nur noch Südostfrankreich (Estérel-Gebirge, St. Anne d´Evenos) und die Basilikata in Italien (Mt. Vulture). Die Nahrungspflanze der Raupe ist hingegen sehr viel weiter verbreitet: Sie reicht von Spanien über Südfrankreich, Italien bis Bulgarien (und angrenzendes Rumänien) und - wenn die Bestimmungen zutreffen - bis in den Westen der Türkei. A. chironiella könnte also doch weiter verbreitet sein.

(Autor: Erwin Rennwald)

Für Griechenland erbrachte Rudi Seliger 2019 durch Zucht dieser Art von Opopanax chironium den Erstnachweis, davon der unter "Diagnose" gezeigte Falter. Kommentar dazu und zu den weitreichenden Problemen in der Agonopterix adspersella - Gruppe siehe dort. (eingefügt Peter Buchner am 28. September 2020)


Publikationsdatum der Erstbeschreibung

Die Arbeit erschien auf zwei Hefte verteilt. Heft 3 trägt auf dem Titelblatt das Publikationsdatum 30. Dezember 1893 [Digitalisat auf biodiversitylibrary.org], Heft 4 den 30. April 1894 [Digitalisat a.a.O.]. Nach seinem Inhaltsverzeichnis [Digitalisat a.a.O.] beginnt dieses mit Seite 401, was plausibel ist, weil mit dieser Seite [Digitalisat a.a.O.] eine neue Drucklage (26) beginnt, die ebenfalls auf den April 1894 datiert ist.

Die Erstbeschreibung von A. chironiella ist folglich am 30. Dezember 1893 erschienen, die Abbildung laut Inhaltsverzeichnis Heft 4 erst am 30. April 1894.

(Autor: Jürgen Rodeland)


Literatur


Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Elachistidae (Unterfamilie Flachleibmotten)
EU 01696 Agonopterix chironiella (CONSTANT, 1893) non-d-ch-a

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Letzte Änderung am September 28, 2020 9:51 von Buchner Peter
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