Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Aproaerema Cinctelloides

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Gelechiidae (Palpenmotten)
EU M-EU 03780a Aproaerema cinctelloides (NEL & VARENNE, 2012)



Biologie

Nahrung der Raupe

Unbekannt!



Weitere Informationen

Etymologie (Namenserklärung)

Die Autoren der Erstbeschreibung (NEL & VARENNE 2012) erläutern ihre Namenswahl: "« cinctelloides » pour rappeler ses fortes affinités avec S. cinctella."


Andere Kombinationen


Taxonomie

Die Art gleicht äußerlich der Aproaerema cinctella, unterscheidet sich aber anhand der Genitalien beider Geschlechter.

AARVIK et al. (2017: 163) teilen mit: "We consider Aproaerema anthyllidella (Hübner, 1813), type species of the genus Aproaerema Durrant, 1897, as subordinate within the genus Syncopacma, 1925. Aproaerema has priority. This change of name is prompted because Landry & Roque-Albelo (2010) suggested that Untomia Busck, 1906 is a further senior synonym of Syncopacma. Wir müssen also jetzt alle 27 bisherigen Syncopacma-Arten in die Gattung Aproaerema stellen.
Nach HUEMER et al. (2020) unterscheiden sich A. cinctella und A. cinctelloides beim Barcoding klar voneinander.


Faunistik

Die Art war zunächst nur durch die beiden Exemplare der Typenserie aus Korsika bekannt. NEL & VARENNE (2012) vermuteten, dass es sich um einen Endemiten der Insel handelt. Sie bemerken, dass auch die Vergleichsart Aproaerema cinctella auf Korsika vorkommt. Ich schrieb hier zunächst: "Hier wäre eine Anwendung des Barcoding dringend zu empfehlen. Nur so ließe sich entscheiden, ob das zwei getrennte Arten oder nur genitaliter abweichende Exemplare einer einzigen Art sind."
Diese genetische Untersuchung ist mittlerweile im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts zum Barcoding von Gelechiidae erfolgt (HUEMER et al. (2020). P. Huemer (E-Mail 10. April 2020) verwies mich hier auf Supplement 2, wo in NJ tree 10 Aproaerema cinctella und Aproaerema cinctelloides zwar Schwesterarten, aber genetisch klar getrennt sind. Aber nicht nur das, als Herkunftsländer der Proben von A. cinctella werden Österreich, Deutschland, Italien, Nordmazedonien, Finnland und Norwegen genannt, als Herkunftsländer der 7 Proben von A. cinctelloides Frankreich, Deutschland, Griechenland und Nordmazedonien. A. cinctelloides ist also keineswegs ein Endemit von Korsika, sondern sehr viel weiter verbreitet.


Typenmaterial

NEL & VARENNE (2012) teilen mit:
"Holotype mâle : Santa Lucia di Mercurio, 780 m, Haute Corse, uv, 14 mai 2011, Th. Varenne leg., prép. gen. JN n° 24904, collection Th. Varenne à Nice.
Allotype femelle : Col de Lorano, Quenza, 606 m, Corse du Sud, uv, 21 mai 2011, Th. Varenne leg., prép. gen. JN n° 24967, collection J. Nel à La Ciotat."

(Autor: Erwin Rennwald)


Literatur


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EU M-EU 03780a Aproaerema cinctelloides (NEL & VARENNE, 2012) artseiteohnefoto

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Letzte Änderung am April 16, 2020 19:31 von Erwin Rennwald
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