Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Elachista Metella

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Elachistidae (Grasminiermotten)
EU M-EU 01973a Elachista metella KAILA, 2002

1, ♂: Österreich, Niederösterreich, Lanzenkirchen; Halbtrockenrasen in Auwald, am Licht 5. August 2003 (Foto und GU: Peter Buchner), det. Rudolf Bryner & Jukka Tabell [Forum]
Die Bilder des Falters und Genitalpräparates waren bis 4. September 2011 unter Elachista cingillella eingestellt.



Diagnose

1, ♂: Schweiz, Neuchâtel, Cornaux, 490 m, 22. Mai 1992, Lichtfang (leg., det. & Foto: Rudolf Bryner)
2, ♂: Slowenien, Primorska, Prešnica, 400 m, 21. Mai 2004 (leg. & Foto: Helmut Deutsch), det. Umberto Parenti [Forum]
3, ♂: Italien, Friuli Venezia Giulia, Carso triestino, Fernetti, 320 m, 14. Mai 2015 (leg., gen. det. & Foto: Helmut Deutsch) [Forum]


Genitalien

1: Präparat eines nicht abgebildeten ♀, Österreich, Wien, Neuwaldegg, 14. Juni 2014 (leg. Wolfgang Stark, det., Präparation & Mikro-Foto: Peter Buchner)

1: Präparat des unter Lebendbild 1 gezeigten ♂, Daten siehe dort



Weitere Informationen

Faunistik

Nach SAUTER & WHITEBREAD (2005) kommt die Art in der Schweiz vor. Bei SWISSLEPTEAM (2010) werden dann Nachweise aus den Naturräumen Jura, Mittelland, Wallis und Südschweiz angeführt und im Kommentar ist zu erfahren: "Die Überprüfung einiger Sammlungen hat ergeben, dass die meisten Belege unter dem Namen Elachista cingillella H.-S. zu E. metella gehören. Diese scheint also in der Schweiz weiter verbreitet und häufiger zu sein als E. cingillella."

HUEMER (2013) kommentiert beide Vergleichsarten für Österreich: "1850 Elachista cingilella [recte: Elachista cingillella] Frühere Meldungen aus Österreich sind überprüfungsbedürftig und beruhen zumindest teilweise auf Verwechslung mit Elachista metella (KAILA & JUNNILAINEN, 2002). Da allerding der Lectotypus von E. cingillella aus Niederösterreich (Laaerwald) stammt (KAILA & JUNNILAINEN, 2002), ist das Vorkommen der Art im Bundesgebiet gesichert." Und: "1851 Elachista metella: Die neulich beschriebene Art ist unter anderem durch Paratypen aus Niederösterreich (Braunsberg, 330 m, E.5.1972, leg. Zürnbauer; Hainburger Berge, 170 m, E.5.1972, leg. Zürnbauer) belegt (KAILA & JUNNILAINEN, 2002). Eine weitere Verbreitung in anderen Bundesländern ist zu vermuten."

Ähnliches dürfte auch für Deutschland gelten. Seit Anfang Juni 2015 gibt es eine Nachweiskarte von E. metella für das Saarland mit einem Fund aus 2012 aus dem Südosten des Bundeslandes (Rubenheim). Andreas Werno, der Finder, teilte mir per E-Mail vom 5. Juni 2012 dazu mit: "stellvertretend für wahrscheinlich die meisten im Saarland gefundenen "E. cingillella". Einige Exemplare bisher durch Barcode überprüft, die Anderen sind noch in der Prüfung. Kommt in den neuen Delattinia-Abhandlungsband Nr. 40 und das unten beschriebene Exemplar ist auch schon im Atlas zu sehen http://www.delattinia.de/saar_lepi_online/Verbreitungskarten.htm."

(Autor: Erwin Rennwald)


Literatur


Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Elachistidae (Grasminiermotten)
EU M-EU 01973a Elachista metella KAILA, 2002 art-mitteleuropa

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Letzte Änderung am August 14, 2016 22:57 von Erwin Rennwald
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