Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Gynnidomorpha Luridana

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Tortricidae (Wickler, Blattroller)
EU M-EU 04262 Gynnidomorpha luridana (GREGSON, 1870)

1-3, ♀: Montenegro, Umgebung Virpazar, 10 m, 10. September 2013, am Licht (leg., gen. det. & fot.: Friedmar Graf) [Forum]
4-6: Montenegro, Umgebung Virpazar, 10 m, 10. September 2013, am Licht (leg., gen. det. & fot.: Friedmar Graf) [Forum]
7-9: Montenegro, Umgebung Virpazar, 10 m, 10. September 2013, am Licht (leg., gen. det. & fot.: Friedmar Graf) [Forum]
10-11, ♀: Bulgarien, Sosopol, lichter Eichenbestand bei Kruševec, 302 m, 42.220738, 27.447614, 26. August 2019, am Licht (leg., gen. det. & fot: Friedmar Graf) [Forum]



Diagnose

Männchen

1-2, ♂: Daten siehe Etikett (fot.: Michel Kettner), coll. ZSM, "Pröse-Sammlung"


Weibchen

1, ♀: Bulgarien, Sosopol, lichter Eichenbestand bei Kruševec, 302 m, 42.220738, 27.447614, 26. August 2019, am Licht (leg., gen. det. & fot: Friedmar Graf) [Forum]


Genitalien

Weibchen

1, ♀: Daten siehe Falterbilder 1-4 (leg., gen. det. & fot.: Friedmar Graf) [Forum]
2, ♀: Bulgarien, Sosopol, lichter Eichenbestand bei Kruševec, 302 m, 42.220738, 27.447614, 26. August 2019, am Licht (leg., gen. det. & fot: Friedmar Graf) [Forum]

Bei den Weibchen von Gynnidomorpha luridana befindet sich am oberen Bereich des Ductus bursae eine sackartige Erweiterung. Dies ist ein artspezifisches Merkmal. Damit lässt sie sich leicht von den anderen Gynnidomorpha-Arten unterscheiden. Text: Friedmar Graf


Erstbeschreibung

GREGSON (1870) [nach Copyright-freiem Scan auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Nahrung der Raupe

HANCOCK et al. (2014: 52) schreiben zur Eiablage: "Ovum. In June-July on the flowerheads of red bartsia (Odontites verna) and possibly also on eyebright (Euphrasia sp.). Immature stages first intimated by Heckford (1995d) and fully reporded by Heckford and Sterling (1997)". Bei HECKFORD (1995: 190) hieß es dazu nur ganz kurz: "Pierea luridana Gregs., Portland, Dorset (VC9) 30.vii.1994, Portland, bred from seeds of Odotites verna (Bellardi), 2.-4.ix.1994, previously unrecorded foodplant." Die detailliertere Beschreibung von HECKFORD & STERLING (1997) habe ich noch nicht im Detail studiert, aber aus HANCOCK et al. (2015: 52) wird klar, dass weitere Raupen von Odontites verna erfolgreich zum Falter gezüchtet wurden, weitere gleich aussehende an Euphrasia aber leider eingingen.
Die alte Angabe von RAZOWSKI (2001: 38) dürfte sich damit erledigt haben: "Matricaria recutita (Asteraceae) (BRADLEY & al., 1973). Habitat: Feuchtwiesen." Abgesehen davon das Kamillen und Feuchtwiesen sowieso nicht zusammenpassen ist bei einer auf Zahntrostsamen spezialisierten Art kaum zu erwarten, dass sie auch noch Kamillen nutzt.



Weitere Informationen

Andere Kombinationen


Faunistik

Nach GAEDIKE & HEINICKE (1999) wurde die Art in Deutschland vor 1980 in Niedersachsen, nach 1980 nur noch in Bayern nachgewiesen. Nach GAEDIKE et al. (2017) gibt es aber auch von dort keinen Nachweis mehr nach 2000.

(Autor: Erwin Rennwald)


Literatur


Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Tortricidae (Wickler, Blattroller)
EU M-EU 04262 Gynnidomorpha luridana (GREGSON, 1870) art-mitteleuropa

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Letzte Änderung am November 16, 2020 17:51 von Erwin Rennwald
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