Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Pancalia Nodosella

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Cosmopterigidae (Prachtfalter)
EU M-EU 03106 Pancalia nodosella (BRUAND, (1850)

1: Bulgarien, Sakar-Berge, ca. 400 m, 16. Juni 2014, Tagfund (Freilandfotos: Dieter Kießling), det. Rudolf Bryner [Forum]



Diagnose

1-2 & 3-4: Daten siehe Etiketten (fot.: Michel Kettner), coll. ZSM, "Klimesch-Sammlung"


Erstbeschreibung

BRUAND (1850: 45 mit Fußnoten 1-2) [nach Copyright-freiem Scan auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Nahrung der Raupe

Die Raupennahrung dieser Art war lange unbekannt. KOSTER & SINEV (2003) können über eigene Beobachtungen berichten: "Host plant: Viola curtisii (Forst.). The larva feeds in June and July, first mining in the petiole of a leave and often making a blotch mine inside the leaf; later it sceletonizes the upper side of the leaf. Sometimes the larva also mines in the flower stalk and causes a long, whitish and rather conspicuous gallery. In last instars the larva bores into the stem, ejecting the frass through the entrance hole; this ochreous or light Brown frass in a leaf-axil indicates the presence of a larva. At this stage, the epidermis of the stem is eaten, causing the plant to shrivel. The feeding area is surrounded by a light web, in which the larva moves quickly forwards and backwards in its silken galleries. Later these galleries reach into the ground, where the bark of the roots is eaten ... (Koster, pers. obs.)"

Falls es sich bestätigt, würden sich P. nodosella durch das Anlegen von Blattminen von Pancalia leuwenhoekella und Pancalia schwarzella unterscheiden. Das Sand-Stiefmütterchen kann nicht die einzige Nahrungspflanze von P. nodosella sein, da es z.B. in Deutschland und Österreich fehlt; wahrscheinlich sind dort also andere Unterarten von Viola tricolor (Wildes Stiefmütterchen) beteiligt.

(Autor: Erwin Rennwald)



Weitere Informationen

Andere Kombinationen

Synonyme


Faunistik

Nach GAEDIKE (2008) kommt die Art in Deutschland vor.


Publikationsjahr der Erstbeschreibung

VIETTE (1977) konnte zeigen, dass der Teilband mit der Erstpublikation spätestens am 12. März 1851 publiziert wurde. Er lieferte aber keinen Anhaltspunkt dafür, dass das auf dem Band abgedruckte Publikationsjahr "1850" für den Jahrgang 1849 unzutreffend ist. Wie auch schon SOBCZYK (2011) sehen wir daher keinen zwingenden Grund, das Publikationsjahr "1850" in "[1851]" abzuändern.

(Autoren: Erwin Rennwald & Jürgen Rodeland)


Literatur


Informationen auf anderen Websites (externe Links)


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Letzte Änderung am Mai 1, 2018 20:59 von Erwin Rennwald
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