Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Polyommatus Menalcas

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Lycaenidae (Bläulinge)
EU 07189a Polyommatus menalcas (FREYER, [1837])

1-2, ♂, 3, ♂ & ♀, und 4, ♀: Türkei, Karaman, Kazımkarabekir, Berg Hacıbaba, 1300 m, 22. August 2010 (det. & Fotos: Özgür Koçak) [Forum]
5-7, ♂ & 8-9, ♀: Türkei, Karaman, Yollarbaşı, 1160 m, 20. Juni 2015 (det. & fot.: Michel Kettner) [Forum]
10-11, ♂: Türkei, Karaman, Yollarbaşı, 1160 m, 24. Juni 2015 (det. & fot.: Michel Kettner) [Forum]



Diagnose

Männchen

1-2, ♂: Türkei, Kappadokien, Ürgüp, 1450 m, 14. August 1995 (leg., det. & fot: Michel Kettner)


Weibchen

1-2, ♀: Türkei, Kappadokien, Ürgüp, 1450 m, 14. August 1995 (leg., det. & fot: Michel Kettner)


Erstbeschreibung

FREYER ([1837]: 46, pl. 223 figs. 2-3) [Reproduktionen: Jürgen Rodeland nach Band in der Bibliothek des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe]



Biologie

Habitat

1-2: Türkei, Karaman, Yollarbaşı, 1080 m, 23. Juni 2015 (fot.: Michel Kettner)



Weitere Informationen

Andere Kombinationen

Synonyme


Faunistik

P. menalcas ist in der Türkei - mit Ausnahme der westlichen Teile - im Bergland oberhalb ca. 400 m weit verbreitet. Als Typenfundort wird "bei Konstantinopel" genannt, d.h. der Fundort von damals dürfte sehr viel eher im europäischen Teil der Umgebung von Istanbul gelegen haben als in dessen asiatischem. Wie die Karte in TSHIKOLOVETS (2011) zeigt, erreicht die Art Europa nur in dieser Provinz Istanbul. Basis für diese Karte dürften in Bezug auf den europäischen Zipfel die beiden Fundpunkte in Karte von HESSELBARTH et al. (1995) auf der Westseite des Bosporus bei Istanbul sein - östlich davon gibt es dort übrigens erst mal gar keine Fundpunkte!

WIEMERS et al. (2018: 32) bestreiten ein Vorkommen im europäischen Teil der Türkei kategorisch und schließen die Art daher aus ihrer Checkliste aus: "Distributed outside Europe in Asian part of Turkey (Hesselbarth et al. 1995)." Dabei betrachteten sie anscheinend nur den Textteil jenes Werks, in dem es (HESSELBARTH et al. (1995: Band 1, S. 722)) heißt: "COURVOISIER (1910: 188) erwähnte ein "Pärchen vom Balkan", das er von HABERHAUER erhalten hatte. Außer dieser anzweifelbaren Angabe sind uns keine europäischen Funde bekannt." Hätten sie sich doch nur die Karte Nr. 198 auf S. 703 in Band 3 dieses Werkes angeschaut, hätten ihnen dort die zwei Punkte westlich des Bosporus bei Istanbul auffallen müssen. Und die Erläuterung hätten sie schon in ihrem Band 1, genau auf jener Seite S. 722 in der nächsten Spalte bei der Auflistung der Fundorte finden können: "34 Istanbul 4: PF65, Umgebung "Konstantinopel", KIN(BMNH) ● PF64, Pera,(Beyoğlu) LOE ((ZELLER, 1847a: 11 als "L. epidolus Boisd.")." Und WIEMERS et al. (2018: 32) hätten auch selbst darauf kommen können, dass es keine gute Idee ist, den Typenfundort aus dem Verbreitungsgebiet einer Art ausschließen zu wollen.

P. menalcas war eine europäische Art - ob sie es noch immer ist, ist fraglich, aber durchaus einer gezielten Suche wert.


Publikationsjahr der Erstbeschreibung

Wir folgen den Ausführungen von OLIVIER (2000).

(Autoren: Erwin Rennwald & Jürgen Rodeland)


Literatur


Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Lycaenidae (Bläulinge)
EU 07189a Polyommatus menalcas (FREYER, [1837]) non-d-ch-a

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Letzte Änderung am Juni 7, 2019 18:25 von Michel Kettner
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