Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Stigmella Dryadella

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Nepticulidae (Zwergminiermotten)
EU M-EU 00160 Stigmella dryadella (O. HOFMANN, 1868) - Alpen-Zwergminierfalter



Diagnose

1-3: Daten siehe Etiketten (fot.: Michel Kettner), coll. ZSM, "Klimesch-Sammlung"


Erstbeschreibung

HOFMANN (1868: 29-31) [nach Copyright-freien Scans auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Nahrung der Raupe

Nach JOHANSSON et al. (1990) ist die Art auf die Silberwurz (Dryas octopetala) als Raupennahrung angewiesen, also die Pflanze, die schon O. HOFMANN (1868) dazu bewog, das Artepitheton dryadella zu wählen. KLIMESCH (1981) erläutert: "Wie bei den zunächst stehenden Arten erfolgt auch hier die Eiablage auf der Unterseite des Blattes. Futterpflanze: Dryas octopetala L. Die Entwicklung der Raupe erfolgt bald nach der Schneeschmelze, in südexponierten niedrigen Lagen schon ab März, April, in höheren Lagen entsprechend später ... Die Mine entwickelt sich am Blattrand als zuerst zarter, ganz mit Kot erfüllter, schwer sichtbarer Gang und breitet sich später auf die ganze Blatthälfte platzartig mit lokaler Kotablage aus."



Weitere Informationen

Andere Kombinationen


Verbreitung

Eine Art mit arktisch-alpiner Disjunktion. Nach JOHANSSON et al. (1990) ist die Art in Fennoskandien auf den Norden von Schweden, Norwegen und Finnland beschränkt; der nördliche Teil des Verbreitungsgebiets umfasst aber auch Teile von Irland und Schottland, nach der Fauna Europaea [Fauna Europaea, last update 23 July 2012, version 2.5] auch den Norden des europäischen Teils von Russland. Der südliche Teil des Verbreitungsgebiets umfasst die Alpen von Frankreich, der Schweiz, Österreich und Italien. Außerhalb davon kommt sie auch in der Tatra (Polen) vor, nach der Fauna Europaea auch in Rumänien und der Slowakei.

Nach GAEDIKE & HEINICKE (1999) gibt es aus Deutschland (nur) Altangaben (vor 1980) aus Bayern. PRÖSE et al. (2004) stufen die Art dennoch nicht mit "0", sondern, wegen fehlender aktueller Suche, mit "R" (extrem seltene Art oder Art mit geographischer Restriktion) ein.

(Autor: Erwin Rennwald)


Literatur


Informationen auf anderen Websites (externe Links)


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Letzte Änderung am Oktober 29, 2018 16:40 von Erwin Rennwald
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