Polyommatus coridon

Bestimmungshilfe für die in Europa nachgewiesenen Schmetterlingsarten

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Tortilia Flavella

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Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Stathmopodidae
EU 02401a Tortilia flavella CHRÉTIEN, 1908

1: Zypern, Nikokleia, 27. September 2014 (Foto: Ian Barton), gen. det. Ian Barton



Diagnose

Erstbeschreibung

CHRÉTIEN (1908: 201-202) [nach Copyright-freien Scans auf www.biodiversitylibrary.org]



Biologie

Nahrung der Raupe

KOSTER & SINEV (2003: 65) formulieren: "The larvae have been recorded from the flowers and fruits of the gum-tree (Acacia sp.) (Mimosaceae) (Chrétien, 1908) and from dried pomegranates (Punica granatum L.) (Punicaceae), hanging in the trees from the preceeding season (Chrétien, 1917)." Das ist etwas ungenau zusammengefasst. CHRÉTIEN (1908: 202) hatte formuliert: "La chenille de T. flavella vit dans les fleurs en boules des Gommiers, en mai et juin à Biskra." Auf eine Beschreibung der Raupe verzichtet er vorsichtshalber und begründet: "A la mème époque, une demi-douzaine au moins d'espèces de chenilles de Microlépidoptères vivent dans les fleurs des Gommiers; elles n'ont pu malheureusement être élevées chacune séparément. L'une d'elles, offrant beaucoup de rapports avec la chenille des Batrachedra, pourrait très vraisemblablement être celle de T. flavella; mais elle ne sera pas décrite pour le Moment, par crainte d'erreur." Was CHRÉTIEN (1908) mit "Gommier" meinte, ist nicht ganz klar, sehr wahrscheinlich aber tatsächlich Akazien. CHRÉTIEN (1908) fand seine Raupe(n) in kugelförmigen Blütenständen, wie es sie bei vielen Akazien gibt (von Früchten war hier nirgends die Rede). Da die damalige Gattung Acacia heute auf mehrere Gattungen verteilt werden, ist die Angabe "Acacia sp." ohne Kenntnis der genauen Art heute nicht mehr nicht zulässig. Es handelt sich jedenfalls um einen Vertreter des Tribus Acacieae innerhalb der Unterfamilie Mimosoideae der Familie Fabaceae (Schmetterlingsblütler). Interessanterweise geht CHRÉTIEN (1917: 491) gar nicht mehr auf den "Gommier" ein, sondern schreibt - diesmal bezogen auf Gafsa: "J'ai obtenu en mai et juin quelques papillons de T. flavella provenant de chenilles ayant vécu pendant l'hiver dans les vieilles grenades ouvertes et desséchées, sur les Grenadiers de l'oasis; l'espèce a doc deux générations.".

Was die Raupennahrung angeht, ergibt sich hier also noch kein umfassendes Bild, und es steckt insgesamt noch viel Unsicherheit drin.

(Autor: Erwin Rennwald)



Weitere Informationen

Faunistik

In Europa Vorkommen in Spanien sowie nach BARTON (2015) auf Zypern. Die Art hat ihren locus typicus in Biskra in Algerien.


Literatur


Bestimmungshilfe / Schmetterlingsfamilien / Stathmopodidae
EU 02401a Tortilia flavella CHRÉTIEN, 1908 non-d-ch-a

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Letzte Änderung am April 6, 2019 8:42 von Erwin Rennwald
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